Hotels in Mailand buchen
Mailand ist die Hauptstadt von Mode, Design und Kulinarik, eine pulsierende Metropole, die weit mehr bietet als den Duomo und die Galleria. Die Stadt der Weltmarken wie Prada, Gucci und Giorgio Armani ist gleichzeitig Heimat der Da-Vinci-Meisterwerke, eines exzellenten Aperitivo-Rituals und Italiens bester Restaurantszene. Mailand überrascht als Kulturstadt mit der weltberühmten Scala, dem Pinacoteca di Brera und avantgardistischen Designmuseen.
Wann ist die beste Reisezeit für Mailand?
April bis Juni und September bis Oktober. Milde Temperaturen um 15–25 °C, perfekt für Stadtbummel, Sightseeing und Ausflüge zu den Seen (Comer See, Gardasee). Ferragosto im August ist ruhiger – viele Lokale geschlossen, aber Museen weniger überfüllt. Die Fashion Week (Februar/September/Oktober) bringt hohe Preise und ausgebuchte Hotels.
Welche Viertel eignen sich für Hotels in Mailand?
Duomo für zentrale Lage, Galleria Vittorio Emanuele II und teuerste Boutiquen. Navigli für Kanäle, günstigere Trattorien und lebhaftes Abend-Aperitivo. Brera für gehobene Galerien, Antiquitäten und stimmungsvolle Piazze. Isola für hippes Wohnviertel mit Street Art, Boutiquen und günstigen Bars. Porta Nuova/Garibaldi als modernes Geschäftsviertel mit Unicredit Tower und CityLife-Komplex.
Was kostet ein Hotel in Mailand?
Ab CHF 80 pro Nacht für 3-Sterne-Hotels bis über CHF 350 für Designer-Hotels. Fashion Week und Salone del Mobile (April) bringen Preissturm – dreifache Preise. Navigli und Isola bieten günstigere Unterkunft als die Innenstadt.
Wie komme ich nach Mailand?
Mailand hat zwei Flughäfen: Malpensa (MXP, 50 km, Malpensa Express zum Hauptbahnhof in 52 Min., CHF 14) und Linate (LIN, 8 km, Metro M4 in 15 Min., CHF 2.20). Orio al Serio (BGY) für Billigairlines, Shuttle-Bus zum Hauptbahnhof ca. 60 Min. Mailands U-Bahn (M1–M5) deckt die Innenstadt gut ab, Tageskarte CHF 4.50. ATM Touristenkarte für 48h oder 72h lohnt sich. Tram-Linien verleihen Mailand seinen historischen Charme. Fernzüge nach Rom (2h55 per Freccia), Venedig (2h20) und Florenz (1h45) mehrmals stündlich.
Was muss man in Mailand probieren?
Risotto alla milanese (cremiger Safranreis) ist das Signature-Gericht, oft serviert mit Ossobuco (Kalbsschulterbraten). Cotoletta alla milanese (paniertes Kalbsschnitzel, dicker als Wiener Schnitzel) in der Trattorien Vecchia Milano. Panettone (Mailänder Hefebrot mit Rosinen und Zitrusfrucht) das ganze Jahr erhältlich, nicht nur zu Weihnachten. Aperitivo mit Campari (in Mailand erfunden) und kleinen Häppchen täglich ab 18 Uhr – günstiges Abendessen in den Navigli-Bars. Luini-Panzerotti (frittierte Halbmond-Käse-Teigtaschen) als unvermeidliches Strassenfood am Duomo.
Insider-Tipp
Hotels nahe Duomo für beste Erreichbarkeit. Das Abendessen erst ab 20:00 Uhr, Aperitivo ab 18:00 Uhr (inklusive Häppchen, oft Mahlzeitersatz). Das Abendmahl (Cenacolo Vinciano) von Leonardo da Vinci unbedingt Wochen im Voraus buchen – Tickets online unter cenacolovinciano.org, Gruppen streng begrenzt. Cottolengo-Brücke am Naviglio Grande für schönste Instagram-Momente.