Hotels in Marrakesch buchen
Marrakesch verzaubert mit bunten Souks, traditionellen Riads und der Nähe zum Atlasgebirge. Die Rote Stadt, benannt nach dem roten Sandstein ihrer historischen Gebäude, ist ein Fest für alle Sinne: Gewürzdüfte, Schlangenbeschwörer und Gnawa-Musikanten auf dem Djemaa el-Fna-Platz, prächtige Palastanlagen und duftende Rosengärten. Marrakesch zählt zu den faszinierendsten Reisezielen Afrikas und überrascht immer wieder mit neuen Facetten.
Wann ist die beste Reisezeit für Marrakesch?
Oktober bis April. Im Sommer kann es über 40 °C heiss werden. Der Frühling (März–Mai) ist besonders schön – die Rosengärten blühen und die Atlasberge leuchten schneeweiss. März ist ideal für einen Ausflug in die Wüste Merzouga. Ramadan bietet eine besondere Atmosphäre, aber viele Cafés sind tagsüber geschlossen.
Welche Viertel eignen sich für Hotels in Marrakesch?
Medina für authentisches Erlebnis und die berühmten Souks, Teppich-, Gewürz- und Lederviertel. Gueliz (Ville Nouvelle) für moderne Strassen, internationale Restaurants und westlich orientierte Cafés. Mellah (ehemaliges jüdisches Viertel) für bezahlbarere Riads und historische Synagogen. Palmeraie für Luxusresorts ausserhalb der Stadt im Palmenhain. Agdal für ruhige, grüne Wohnviertel mit lokalen Märkten.
Was kostet ein Hotel in Marrakesch?
Ab CHF 40 pro Nacht für 3-Sterne-Hotels bis über CHF 250 für Luxus-Riads. Traditionelle Riads mit Innenhofpool werden ab CHF 80 angeboten und bieten einzigartiges Erlebnis. Hochsaison Dezember–März und Oktober–November; Sommermonate 40–50 % günstiger.
Wie komme ich nach Marrakesch?
Flughafen Marrakesch Menara (RAK) liegt nur 6 km vom Stadtzentrum entfernt. Petit Taxis (kleine rote Taxis) und Uber sind günstig und zuverlässig (CHF 3–6 ins Zentrum). Mietwagen für Ausflüge ins Atlasgebirge oder in die Wüste sinnvoll. Busse der ALSA nach Casablanca (3.5 Std.) und Fès (7 Std.) täglich. Pferdekarosse (Calèche) traditionelles und romantisches Verkehrsmittel für Stadttouren. Chouari-Busbahnhof für Fernstrecken. Fussweg durch die Medina ist die beste Erkundungsform – Orientierungssinn entwickeln oder detaillierte Offline-Karte laden.
Was muss man in Marrakesch probieren?
Tagine (Schmorgericht im konischen Tonkrug) ist das Signature-Gericht: mit Lamm, Gemüse und Oliven oder süss mit Poulet und Pflaumen. Couscous (traditionell am Freitag, mit sieben Gemüsesorten und Lamm) in Familienlokalen am authentischsten. Bastilla (Taubenfleisch-Pastete mit Mandeln und Zimt in feinem Filoteig) als exquisite Vorspeise. Frischer Orangensaft auf dem Djemaa el-Fna – ein Glas kostet nur CHF 0.50 und schmeckt unvergleichlich. Mint-Tee (Gunpowder-Grüntee mit frischer Minze und Zucker) als Willkommensgetränk in jedem Riad.
Insider-Tipp
Riad statt Standardhotel für authentisches Erlebnis – die traditionellen Innenhöfe sind Oasen der Ruhe inmitten des Medina-Trubels. Djemaa el-Fna am Abend aufsuchen, wenn Garküchen aufgebaut werden und Musiker spielen. Für Souq-Verhandlungen immer mit einem Angebot von 30 % des Ausgangspreises beginnen. Immer Guide-Empfehlungen des Hotels nutzen, nicht spontan Strassenführern folgen.