Hotels in Amman buchen
Amman ist das unterschätzte Juwel des Nahen Ostens, eine Stadt auf sieben Hügeln mit über 2'000 Jahren Geschichte, die vom Römischen Reich über die Omayaden bis zur modernen arabischen Welt reicht. Jordaniens Hauptstadt ist das perfekte Basiscamp für Petra (UNESCO-Welterbe, 3 Std. südlich), Wadi Rum, das Tote Meer und das antike Jerash – eine der besterhaltenen Römer-Städte der Welt. Amman überrascht mit einer liberalen, gastfreundlichen Atmosphäre und einer aufblühenden Café- und Restaurantszene.
Wann ist die beste Reisezeit für Amman?
März bis Mai und September bis November, mild und trocken (15–28 °C). Sommer (Juni–August) heiss und trocken (30–38 °C) aber gut erträglich dank trockener Hitze. Winter (Dezember–Februar) kann kalt und regnerisch sein, gelegentlich Schnee auf den Hügeln. Ramadan bietet abends lebhafte Atmosphäre in den Iftar-Restaurants.
Welche Viertel eignen sich für Hotels in Amman?
Downtown (Al Balad) für das Römische Theater, die Zitadelle mit Herkules-Tempel und den traditionellen Souq. Rainbow Street im Jabal Amman für Cafés, Buchhandlungen und Rooftop-Bars mit bester Stadtaussicht. Abdoun und Sweifieh als moderne, westlich orientierte Viertel mit internationalen Restaurants. Jabal al-Weibdeh für Bohème-Flair, Galerien und ruhige Strassen. Shmeisani als Business- und Einkaufsviertel mit gehobenen Hotels und Boutiquen.
Was kostet ein Hotel in Amman?
Budget-Hotels ab CHF 25, 3-Sterne ab CHF 40–80, 4-Sterne ab CHF 80–160. Luxushotels (Four Seasons, Fairmont Royal Amman, Kempinski) ab CHF 200–450. Amman ist günstiger als Dubai oder Beirut. Petra-Übernachtung in Wadi Musa nötig für frühmorgendlichen Eintritt vor den Massen.
Wie komme ich nach Amman?
Queen Alia Airport (AMM) liegt 35 km südlich des Zentrums. Airport Express Bus nach Downtown (CHF 5, 1 Std.) oder Uber/Careem (CHF 18–25, 35 Min.). Kein Metro- oder Tramnetz. Öffentliche Busse günstig aber komplex für Touristen. Uber und Careem zuverlässig und günstig (CHF 3–8 für Stadtfahrten). Taxis per App oder JETT-Langstreckenbusse für Petra (3.5 Std., CHF 10), Aqaba (4 Std.) und Jerash (1.5 Std.). Mietwagen ideal für Flexibilität – Wadi Rum, Petra und Totes Meer in einer Rundreise. JETT Bus für Tages-Ausflug nach Petra (ganzjährig buchbar). Fahrrad in Amman wegen der Hügel kaum praktisch.
Was muss man in Amman probieren?
Mansaf (Lamm in Joghurtsauce auf Riesenberg Reis, Jordaniens Nationalgericht) mit der rechten Hand essen – in traditionellen Restaurants in Downtown. Falafel und Hummus zum Frühstück – am besten bei Reem al-Bawadi oder in den kleinen Strassenrestaurants in Al Balad für CHF 1–2. Knafeh (Hartkäse-Dessert mit Zuckersyrup und Pistazien) in Nablus Sweets am Downtown Markt. Musakhan (Zwiebel-Sumak-Hähnchen auf Taboon-Brot) als palästinensisch-jordanisches Signature-Dish. Frischer Granatapfelsaft und Mango-Saft von Strassenständen in Downtown für CHF 0.80. Rooftop-Restaurants auf Rainbow Street für fusionierte arabisch-internationale Küche mit Ammans Panorama.
Insider-Tipp
Den Jordan Pass VOR der Einreise online kaufen – er ersetzt das Visum und inkludiert Petra-Eintritt für 3 Tage (CHF 80, lohnt sich ab 1 Petra-Besuch). Petra frühmorgens (6 Uhr) betreten vor den Kreuzfahrttouristen. Wadi Rum 2 Nächte im Beduinen-Camp einplanen für Wüsternacht-Erfahrung unter Millionen Sternen. Al Balad-Quartier abends erleben – Café-Kultur auf mehreren Etagen von historischen Gebäuden.